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Reinigungsverfahren

Trockeneis

Trockeneisstrahlen im Vergleich

Sandstrahlen, Wasserstrahlen und Dampfstrahlen sind allgemein geläufig. Doch ist  das Trockeneisstrahlen diesen Verfahren in vielen Punkten überlegen.

Eine Reinigung mit Trockeneis bietet sich in den Bereichen an, in denen herkömmliche Methoden nicht funktionieren, zu arbeitsintensiv sind oder den Untergrund schädigen.

Reinigungsverfahren

Sekundärabfälle

Elektrisch leitend

Scheuernd

Giftig

Wirksamkeit

Trockeneisstrahlen

Nein

Nein

Nein

Nein

Sehr gut

Sandstrahlen

ja

nein

ja

*

gut

Sodastrahlen

ja

nein

ja

*

gut

Wasserstrahlen

ja

ja

nein

*

gut

Lösungsmittel/Chemikalien

ja

nein

ja

begrenzt

* Werden Gefahrstoffe und Gefahrenobjekte gestrahlt, werden die herkömmlichen Strahlmaterialien kontaminiert und müssen dann ebenfalls als Giftmüll angemessen und sicher entsorgt werden.

Sandstrahlen bzw. Schleifstrahlen

Das am häufigsten eingesetzte Strahlmittel ist Sand, es werden auch auf Granulate, Korund oder Glasperlen eingesetzt. Je nach Härte des Strahlmittels werden die zu reinigenden Oberfläche mehr oder minder angegriffen.
Beim Sandstrahlen wird die Oberfläche angegriffen, wodurch diese matt wird. Dies ist als Vorbereitung von zu lackierenden oder zu verzinkenden Teilen mitunter erwünscht. Jedoch müssen alle Teile gut von Strahlgutresten gesäubert werden.
Aufgrund der Stäube werden Maschinen üblicherweise ausgebaut und außerhalb ihres Einsatzortes gereinigt.
Die entstehenden Stäube sind mindestens störend, weil sie weitere Verschmutzungen erzeugen und bewegliche Teile in der Umgebung verschleißen. Zudem sind die Stäube oft giftig, da sie das abgetragene Material enthalten. Diese Rückstände sind umweltfeindlich und müssen kostenpflichtig entsorgt werden.
Die Trockeneisreinigung arbeitet schonend, es entstehen keine Stäube, das CO2 verdampft und lediglich der abgelöste Schmutz muss entsorgt werden.


Sodastrahlen


Im Normalfall greift das Reinigung mit Soda (Natriumbicarbonat) den zu reinigenden Untergrund nicht an. Wie beim Sandstrahlen entstehen beim Sodastrahlen jedoch Sekundärabfälle. Es handelt sich um ein nicht für alle Oberflächen geeignetes, nasses Verfahren. Die Ableitung der Rückstände in die Kanalisation ist nur in bestimmten Fällen vertretbar. Daher fallen Zeit und Kosten für die Entsorgung an. Gereinigte Gegenstände müssen gut von den Strahlgutrückständen befreit werden.
Bei der Trockeneisreinigung enstehen keine Sekundärabfälle, das Verfahren ist trocken und kann mit nur kurzem Produktionsstillstand eingesetzt werden.


Wasserstrahlen und Dampfstrahlen

Das Reinigen mit Hochdruckwasserstrahlen ist unkompliziert und wird häufig eingesetzt. Da es sich um ein nasses Reinigungsverfahren handelt, kann es bei Produktionsanlagen jedoch zu Problemen mit elektrischen Komponenten führen. Beim Einsatz auf Metallen tritt unter Umständen unerwünschter Flugrostbefall auf.
Beim Trockeneisstrahlen entsteht keine Feuchtigkeit, weshalb sogar Schaltschränke und Motoren problemlos gereinigt werden können und keinerlei Rost entstehen kann.


Reinigung mit Lösungsmitteln


Lösungsmittel sind im Normalfall schädlich für die Umwelt und erfordern diverse Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang damit. Bei der Reinigung mithilfe von Chemikalien ist meist eine anschließende Spülung oder eine manuelle Entfernung der gelösten Stoffe notwendig, was Zeitaufwand für Ausbau, Vorbereitung und Reinigung bedeutet.
Kritisch zu sehen sind die Gefährdung von Umwelt und Mitarbeitern durch die Chemikalien sowie die Entsorgung der Lösungsmittel. Dies und der Zeitaufwand sind mitunter hohe Kostenfaktoren.
Trockeneis ist ungiftig für Mensch und Umwelt und verflüchtigt sich rückstandslos. Maschinen können effektiv, schnell und damit sehr wirtschaftlich gereinigt werden.


Wo stößt Trockeneisstrahlen an seine Grenzen?


Trockeneisreinigung ist eine saubere, kostengünstige und wirtschaftliche Alternative gegenüber anderen Reinigungsverfahren, kann aber auch nicht überall eingesetzt werden:

-Rost kann nur oberflächlich entfernt werden. Hier ist eine Nachbehandlung mit abrasiven Strahlmitteln wie z.B. Sandstrahlen zur weiteren Bearbeitung erforderlich.
-Salzfraß und Korrosion z.B. an Aluminiumoberflächen können nicht entfernt werden.
-Bereits in das Trägermaterial eingedrungene Verfärbungen können nicht beseitigt werden, z.B. bei oxidierten Metallen.
-Beschichtungen auf PVC-Basis (Unterbodenschutz) können nicht entfernt werden.
-Silikonhaltige Schutzanstriche können nicht entfernt werden.

 
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